25 berühmte Alpengipfel

Die folgende Gipfelserie beinhaltet Berge, auf denen man als Alpinist eigentlich gewesen sein muss! Sie sind namentlich meist auch Nicht-Bergsteigern bekannt und Traum vieler Gelegenheitswanderer. Bei vielen sind die Anstiege nicht besonders schwer, jedoch in der Bergsaison von Juli bis September bei gutem Wetter und an Wochenenden oft sehr überlaufen. Klar ist, dass der gute Ruf dieser Berge nicht von ungefähr kommt und die Touren phantastische Bergerlebnisse versprechen. Erfahrene Alpinisten haben ohnehin die meisten dieser Gipfel bereits bestiegen. Alle anderen sollten mit den einfacheren Touren am Listenanfang (mittel bis schwieriges Bergwandern) beginnen und sich erst im Folgenden die technisch anspruchsvolleren Ziele der Liste (Hochtouren) zutrauen.

Hochtouren sollten mit entsprechender Ausrüstung (Seil, Steigeisen, Eispickel und Helm) mit mindestens einem, besser mehreren erfahrenen Tourpartnern als Seilschaft gegangen werden. 

Die Berge sind ungefähr nach Schwierigkeit aufsteigend sortiert:

  Berg Kurzbeschreibung

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Säntis

2502m, T3

Schweiz/Appenzell

 

 

Weithin sichtbares Wahrzeichen vom Bodensee und auf Platz 13 der Berge mit höchster Schartenhöhe in den Alpen. Sicht auf 6 Länder (DE, CH, AT, FL, IT, FR)! Am Gipfel leider viel Rummel wegen Seilbahnstation.

 

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Hochfeiler

3509m, T3

Italien/Zillertal

 

 

Trotz der grossen Höhe im Hochsommer oft unschwere Bergtour mit gewaltiger Aussicht. Sinnvoll als 2-Tagestour mit Übernachtung in der Hochfeilerhütte, auch wegen der langen Anfahrt über das Pfitschertal. 

 

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Heilbronner Weg

2615m, T4

Deutschland/Allgäu

 

 

Einer der bekanntesten Gratüberschreitungen der Ostalpen. Oft etwas ausgesetzt aber bei guten Bedingungen nie sehr schwierig. Benötigt zweit Tage inkl. Aufstieg zur Rappenseehütte. Gipfelabstecher (Mädelegabel) möglich.

 

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Hochvogel

2592m, T4

Deutschland/Allgäu

 

 

Das Matterhorn des Allgäus. Wegen seiner Form weithin sicht- und erkennbar. Der Gipfel droht schon seit längerem nach Süden abzubrechen, daher besser von Norden (Prinz-Luitpold-Haus) aufsteigen. 

 

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Triglav

2864m, T4

Slowenien

 

 

Höchster Berg Sloweniens und damit Teil der "Seven Summits der Alpen". Alle Anstiege beinhalten längere, versicherte Passagen. Etwa 1 Stunde unterhalb des Gipfels steht eine Hütte mit Übernachtungsmöglichkeit.

 

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Dachstein

2995m, T4

Österreich/Steiermark

 

 

Eigentlich "Hoher Dachstein", berühmter Gipfel in Österreich, der über einen kurzen Gletscher oder einen mittelschweren Klettersteig erreicht werden kann. Schon seit dem 19. Jahrhundert und bis heute Gipfelziel vieler Bergsteiger. 

 

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Zugspitze über Höllental

2962m, T4, L, B-C

Deutschland/Wetterstein

 

 

Eine der tollsten und abwechslungsreichsten Bergtouren in Deutschland mit kurzer Gletscherbegehung und langem, einfachem Klettersteig zum Schluss. Insgesamt 2200 Hm oder nach 600Hm in der Höllentalangerhütte übernachten. 

 

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Marmolada

3343m, T4, L, B

Südtirol/Dolomiten

 

 

Höchster Gipfel der Dolomiten und einziger mit Gletscher. Am besten den Westgrat (leichter Klettersteig) bergauf und Abstieg über den nordseitigen Gletscher. Die senkrechte Südwand ist Spitzenkletterern vorbehalten.

 

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Similaun

3606m, L+

Österreich/Ötztal

 

 

Berühmt wegen der in der Nähe gefundenen Ötzi-Mumie. Übergang von Österreich nach Südtirol. Einfache und kurze Hochtour über meist gutmütigen Gletscher ab der auf 3000m hoch gelegenen Similaun-Hütte.

 

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Wildspitze

3768m, WS-

Österreich/Ötztal

 

 

Höchster Berg Tirols und zweithöchster Berg Österreichs. Nicht schwierig aber etwas Hochtourenerfahrung ist schon notwendig. Aufstieg über die Breslauer Hütte ab dem Bergsteigerdorf Vent im Ötztal.

 

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Watzmann-Überschreitung

2713m, T4, B, II

Deutschland/Berchtesgaden

 

 

Der berühmte Watzmann besteht eigentlich aus drei Gipfeln, die über einen schönen Grat gemeinsam überschritten werden können. Lange und anstrengende Bergtour mit vielen klettersteigartig versicherten Passagen. 

 

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Großglockner

3798m, WS+

Österreich/Tauern

 

 

Höchster Berg Österreichs und grossartige Bergtour. Der Normalweg ab der Erzherzog-Johann-Hütte auf 3450m ist nur knapp 400 Hm hoch, aber mit steilem Eisfeld, ausgesetzten Grat und leichter Kletterei (II. Grad) am Gipfel. 

 

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Drei Zinnen

2999m, T5, III-IV

Südtirol/Dolomiten

 

 

Berühmtestes Bildmotiv der Dolomiten. Um die Große Zinne (höchster Punkt) zu besteigen muss Alpinklettern im IV. Grad beherrscht werden. Die Wegfindung ist anspruchsvoll, am besten jemand mit Erfahrung mitnehmen.

 

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Jubiläumsgrat (Zugspitze)

2962m, T5, C-D, III

Deutschland/Wetterstein

 

 

Langer und anspruchsvoller Gratweg von der Zugspitze zur Alpspitze. Nur wenige versicherte Stellen (Klettersteig-Skala C/D), viele leichte Kletterstellen und langes ungesichertes Gehen auf dem Grat. Kondition nötig!

 

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Ortler

3905m, WS, II

Südtirol/Ortlergebiet

 

 

Höchster Gipfel Südtirols und atemberaubender Koloss wenn man vom Reschenpass ins Vinschgau hinabfährt. Klettern im II. Grad und spaltenreicher Gletscher, aber jeden mühsamen Meter wert.

 

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Monviso

3841m, WS, II-III

Italien/Piemont

 

 

Felsriese in den Südalpen, der schon aus unglaublicher Entfernung zu sehen ist und deshalb schon seit Römerzeit berühmt. Lange alpine Felstour mit Kletterei bis in den III. Grad mit Start an der Quintino-Sella-Hütte. 

 

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Gran Paradiso

4061m, L+

Italien/Aostatal

 

 

Je nach Definition höchster Berg Italiens (ohne Grenzgipfel) und Teil der "Seven Summits der Alpen". Einfache und sehr schöne Hochtour, die letzten Meter lustiges Krabbeln auf Felsblöcke im I. Grad. 

 

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Piz Palü

3900m, WS

Schweiz/Bernina

 

 

Bekannt nicht nur aus dem Uralt-Film "Die weisse Hölle des Piz Palü". Nicht allzu schwierig und deshalb einer der ersten Berge vieler Hochtourengeher. In der Bernina in der Ostschweiz gelegen, fühlt sich aber wie Westalpen an.

 

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Tödi

3613m, WS, II

Schweiz/Glarus

 

 

Eine Art "heiliger Berg" in der Schweiz. Hier stand die erste Alpenvereinshütte der Schweiz. Vom Tal her müssen 2800 Höhenmeter aufgestiegen werden (besser 2 Tage planen). Durch Gletscherrückgang zunehmend schwierig. 

 

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Piz Bernina

4049m, WS+, II+

Schweiz/Bernina

 

 

Einziger Viertausender der Ostalpen. Bekannt durch den Biancograt, der aber nicht der einfachste Aufstieg ist. Jedoch auch der Normalweg über Fortezza- und Spalla-Grat ist anspruchsvoll mit Klettern im II. - III. Grad. 

 

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Dom

4545m, WS

Schweiz/Wallis

 

 

Höchster komplett in der Schweiz stehender Berg und gewaltiger Gletscherriese, der 3200m über das Tal aufragt. Diese müssen ohne Aufstiegshilfe auf- und abgestiegen werden. Genau in der Mitte ist aber die schöne Domhütte.

 

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Mont Blanc

4810m, WS-

Frankreich/MontBlanc

 

 

Höchster Berg der Alpen und deshalb ein Muss für alle Alpinisten. Der leichte Normalweg über die Gouter-Hütte führt durch eine stark steinschlaggefährdete Felsrinne und ist oft sehr überlaufen. Besser eine der anderen Route nehmen.

 

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Finsteraarhorn

4274m, WS+, II

Schweiz/Berner Oberland

 

 

Unglaublich schöner Berg, der zum Glück nicht ganz so schwierig ist wie er von weitem aussieht. Nur am Gipfelgrat längere, ausgesetzte Kletterei im II. Grad. Sehr abgelegen, am besten 3 Tage planen über Finsteraarhornhütte.

 

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Dufourspitze

4634m, WS+, II+

Schweiz/Wallis

 

 

Höchster Berg der Schweiz und höchster Gipfel des mächtigen Monte Rosa Gebirgsstocks. Ab der Monte-Rosa-Hütte noch über 1800 Höhenmeter Aufstieg, puh! Die letzten Meter Klettern im II. - III. Grad. 

 

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Matterhorn

4478m, ZS, III

Schweiz/Wallis

 

Berühmtester Berg der Alpen und weltweit bekannt. Leider deshalb auch sehr überlaufen von nicht ausreichend erfahrenen Bergsteigern. Wegfindung gelegentlich schwierig. Klettern bis III. Grad, an schwierigen Stellen Fixseile. 

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